Willkommen beim Österreichischen Ethik-Rat für Public Relations!

Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations steht für die freiwillige Selbstkontrolle der heimischen PR-Fachleute. Er überwacht die Einhaltung ethischer Grundsätze in der Öffentlichkeitsarbeit, untersucht Streitfälle, zeigt Fehlverhalten und Missstände auf.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin, Positionen, Prinzipien und Definitionen ethisch korrekten Verhaltens in der PR auszuarbeiten und zu publizieren. Besonders gilt dies für jene Bereiche, in denen ethische Standards (noch) fehlen oder unklar definiert sind.

Der PR-Ethik-Rat arbeitet diskursiv, sucht in seiner Arbeit den Dialog mit allen relevanten Anspruchsgruppen und will mit seiner Arbeit positive Veränderungen herbeiführen. Er versteht sich als Impulsgeber und Themenführer in allen Fragen der Ethik im Zusammenhang mit PR. Dabei garantiert er Unabhängigkeit in seiner Arbeit und seinen Entscheidungen sowie die Bereitschaft zum Dialog.

Die Tätigkeit des Rats ist nicht auf Mitglieder der Berufsverbände der PR-Branche beschränkt, sondern bezieht sich auf das gesamte Feld der heimischen Öffentlichkeitsarbeit. Der Ethik-Rat kann daher von jeder Person oder Organisation angerufen werden. Verfahren sind kostenlos.

News

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Internationaler PR-Verband ICCO setzt auf österreichischen Online-Kodex des PR-Ethik-Rats

Österreichische Expertise für die weltweite Kommunikations-Branche: Der internationale Public Relations-Verband ICCO hat dem Online-Kodex des österreichischen PR-Ethik-Rats den Status als „Global Recommendation Paper“ zuerkannt. Alle ICCO-Mitglieder – 39 nationale PR-Verbände und mehrere globale Netzwerk-Agenturen, die mehr als 2.500 PR-Agenturen in 55 Ländern repräsentieren – sind damit angehalten, sich in ihren Online-Aktivitäten an der österreichischen Unterlage zu orientieren und darauf basierend Guidelines für digitale Kommunikation zu entwerfen bzw. zu adaptieren. Der österreichische Branchenverband PRVA hat den Online-Kodex ebenfalls bereits ratifiziert.

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Kampf gegen Intransparenz in digitalen Medien – Digitalkodex des PR-Ethik-Rates als Erfolg

Der Österreichische PR-Ethik-Rat ist in seiner Tätigkeit zunehmend mit unzureichender Absendertransparenz in digitalen Medien konfrontiert. Immer mehr Beschwerden betreffen einerseits inhaltliche Übergriffe und andererseits Intransparenz von Absichten und Absendern in Online-Medien. Der im September des letzten Jahres vom PR-Ethik-Rat als Hilfestellung für Praktiker veröffentlichte „Kodex für Digitale Kommunikation“ scheint Wirkung zu zeigen.

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PR-Ethik-Rat rügt Tourismusverband Seefeld: Als Werbegag geplante Irrfahrt einer Pistenraupe führte zu Irreführung von Medien und MedienkonsumentInnen

Die Irrfahrt einer Pistenraupe, die nach Seefeld in Norddeutschland anstatt in den gleichnamigen Ort in Tirol geliefert wurde, ging mehrere Tage durch die österreichischen und deutschen Medien. Bis sich herausstellte, dass es sich nicht um ein echtes Versehen, sondern einen Werbegag handelte. Zahlreiche Medien fühlten sich in die Irre geleitet und reagierten verärgert. Der PR-Ethik-Rat prüfte den Sachverhalt und spricht nun eine Rüge gegenüber dem verantwortlichen Tourismusverband Olympiaregion Seefeld aus.

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