Willkommen beim Österreichischen Ethik-Rat für Public Relations!

Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations steht für die freiwillige Selbstkontrolle der heimischen PR-Fachleute. Er überwacht die Einhaltung ethischer Grundsätze in der Öffentlichkeitsarbeit, untersucht Streitfälle, zeigt Fehlverhalten und Missstände auf.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin, Positionen, Prinzipien und Definitionen ethisch korrekten Verhaltens in der PR auszuarbeiten und zu publizieren. Besonders gilt dies für jene Bereiche, in denen ethische Standards (noch) fehlen oder unklar definiert sind.

Der PR-Ethik-Rat arbeitet diskursiv, sucht in seiner Arbeit den Dialog mit allen relevanten Anspruchsgruppen und will mit seiner Arbeit positive Veränderungen herbeiführen. Er versteht sich als Impulsgeber und Themenführer in allen Fragen der Ethik im Zusammenhang mit PR. Dabei garantiert er Unabhängigkeit in seiner Arbeit und seinen Entscheidungen sowie die Bereitschaft zum Dialog.

Die Tätigkeit des Rats ist nicht auf Mitglieder der Berufsverbände der PR-Branche beschränkt, sondern bezieht sich auf das gesamte Feld der heimischen Öffentlichkeitsarbeit. Der Ethik-Rat kann daher von jeder Person oder Organisation angerufen werden. Verfahren sind kostenlos.

News

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OGH-Urteil leistet Koppelungsgeschäften und damit Lesertäuschung Vorschub und unterminiert die zentrale Korrektivrolle der Medien

Das am 26.9.2016 gefällte und kürzlich publizierte Urteil des Obersten Gerichtshofs zum Thema Gefälligkeitsberichterstattung wird vom Österreichischen PR-Ethik-Rat aus mehreren Gründen als sehr kritisch gesehen. Es unterminiert die zentrale Korrektivrolle der Medien und ist damit demokratiepolitisch bedenklich. Nach der bisherigen Judikatur wurde unbezahlte Werbung in Gestalt redaktioneller Berichterstattung zutreffend als unzulässige Täuschung des Publikums beurteilt. Das Abgehen von dieser Judikaturlinie ist ein politisch falsches Statement und ein Schlag ins Gesicht jeder Medienethik.

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