Willkommen beim Österreichischen Ethik-Rat für Public Relations!

Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations steht für die freiwillige Selbstkontrolle der heimischen PR-Fachleute. Er überwacht die Einhaltung ethischer Grundsätze in der Öffentlichkeitsarbeit, untersucht Streitfälle, zeigt Fehlverhalten und Missstände auf.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin, Positionen, Prinzipien und Definitionen ethisch korrekten Verhaltens in der PR auszuarbeiten und zu publizieren. Besonders gilt dies für jene Bereiche, in denen ethische Standards (noch) fehlen oder unklar definiert sind.

Der PR-Ethik-Rat arbeitet diskursiv, sucht in seiner Arbeit den Dialog mit allen relevanten Anspruchsgruppen und will mit seiner Arbeit positive Veränderungen herbeiführen. Er versteht sich als Impulsgeber und Themenführer in allen Fragen der Ethik im Zusammenhang mit PR. Dabei garantiert er Unabhängigkeit in seiner Arbeit und seinen Entscheidungen sowie die Bereitschaft zum Dialog.

Die Tätigkeit des Rats ist nicht auf Mitglieder der Berufsverbände der PR-Branche beschränkt, sondern bezieht sich auf das gesamte Feld der heimischen Öffentlichkeitsarbeit. Der Ethik-Rat kann daher von jeder Person oder Organisation angerufen werden. Verfahren sind kostenlos.

News

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PR-Ethik-Rat mit neuen Ratsmitgliedern und Universitäts-Lehrveranstaltung

Drei neue Kommunikationsexpertinnen verstärken ab sofort den PR-Ethik-Rat: Mag. Livia Dandrea-Böhm (A1 Telekom Austria), Pamina Hofstädter (Kurier Digital) und Mag. Daniela Winnicki (Bayer Austria) sind ab sofort neue Ratsmitglieder im PR-Ethik-Rat. Damit erweitert das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der österreichischen PR-Branche seine Expertise um Fachkompetenz aus den Bereichen Unternehmenskommunikation und Online-Medien. Inhaltlich erweitert der PR-Ethik-Rat seine Schwerpunkte neben der Erarbeitung von Branchen-Leitlinien und der Bearbeitung von Beschwerdefällen aus dem PR-Bereich verstärkt um das Thema Ausbildung: Im Rahmen einer regelmäßigen Lehrveranstaltung an der Universität Wien im Sommersemester 2018 wird der Rat den Studierenden kommunikationsethische Handlungsfelder näherbringen und verankert damit die PR-Ethik in der Ausbildung.

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Pressefoto Mag. Livia Dandrea-Böhm (Copyright A1)

Pressefoto Pamina Hofstädter (Copyright Gerhard Deutsch / KURIER)

Pressefoto Mag. Daniela Winnicki (Copyright Bayer Austria / Roland Unger)

 

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Österreichischer PR-Ethik-Rat mit neuem Vorsitz

Neuer Vorsitz beim österreichischen PR-Ethik-Rat: Prof. Dr. Sabine Einwiller, Professorin am Institut für Publizistik an der Universität Wien und seit 2016 im Rat, ist neue Vorsitzende des Gremiums. Den stellvertretenden Vorsitz hat Peter Kleemann, MAS, Unternehmenssprecher der Flughafen Wien AG und seit 2015 im Rat, übernommen. Wesentliche Schwerpunkte für 2018 liegen neben der kommunikationsethischen Kontrolle von klassischen PR- und Medienaktivitäten vor allem auf Online-Kommunikation, Content Marketing und Ausbildung.

Presseaussendung (.pdf/83kb)

Pressefoto Sabine Einwiller (.jpeg/2MB)

Pressefoto Peter Kleemann (Copyright: Flughafen Wien AG) (.jpeg/4MB)

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PR-Ethik-Rat bilanziert zahlreiche Verstöße gegen den Online-Kodex im Nationalrats-Wahlkampf

Der österreichische PR-Ethik-Rat hat den Wahlkampf zur österreichischen Nationalratswahl 2017 auf Verstöße gegen den Kodex für digitale Kommunikation analysiert. Das Resümee: mangelnde Absendertransparenz, Vernachlässigung der Verpflichtung zu fairer und respektvoller Kommunikation, mangelnde Einhaltung journalistischer Prinzipien sowie unzureichende Verantwortung bei Social Media-Auftritten, sowohl von Seiten der Arbeitgeber als auch teilweise bei der beteiligten Agentur bzw. den beteiligten Umsetzern.

Presseaussendung (.pdf/252 KB)