Beschwerdefälle

Beschwerde vom 27. März 2017
Vorwurf: Bindung redaktioneller Berichterstattung an eine Schaltung durch Tirol Kommunal
Entscheidung: kein Verstoß, aber Info an Medium, missverständliche Formulierung nicht mehr zu verwenden

 

Beschwerde vom 23. März 2017
Unethisches Verhalten bei Vergabe eines Blogger Awards durch MADONNA und Ploner Communications – nicht zuständig, da MADONNA ein Medium ist, dessen Tätigkeit dem Presserat unterliegt – ggf. Weiterleitung an den Presserat

 

Beschwerde vom 3. Februar 2017
Verdacht auf nicht gekennzeichnete Werbung
Entscheidung: nicht öffentliche Mahnung
Begründung: Das Angebot des Verlags ist zu beanstanden. In der Umsetzung konnte jedoch kein Verstoß festgestellt werden.

 

Beschwerde vom 1. Februar 2017
Vorwurf, dass es sich beim Regierungsprogramm um einen „PR-Gag“ handelt
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Beim Regierungsprogramm handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen den Koalitionsparteien und kein PR-Instrument.

 

Beschwerde vom 22. Dezember
Verdacht auf nicht gekennzeichnete Werbung in it&t
Entscheidung: Mahnung
Begründung: Der Verweis auf Fehler im verlagsinternen Ablauf entbindet nicht von der Verantwortung. Es muss immer vom Eindruck ausgegangen werden, der – angesichts der nicht vorhandenen Kennzeichnung – bei den LeserInnen entstanden sein könnte. Zudem liegt eine schlüssige Kette vom Angebot bis hin zur Umsetzung vor.

 

Beschwerde vom 7. Dezember 2016
Vorwurf, dass Rabattaktion der Verlagsgruppe NEWS betr. autorevue gegen UWG verstößt
Entscheidung: nicht zuständig, Verweis an Verein für Konsumenteninformation
Begründung: Die Rabattaktion ist klar keine PR-Maßnahme, sondern ggf. ein Fall für den Konsumentenschutz.

 

Beschwerde vom 7. Dezember 2016
Vorwurf der pietätlosen Berichterstattung in ÖSTERREICH Dezember 2016
Entscheidung: nicht zuständig; Verweis an Presserat
Begründung: Der mutmaßliche Verstoß betrifft die redaktionelle Berichterstattung des Mediums und fällt damit in den Verantwortlichkeitsbereich des Presserats.

 

Beschwerde vom 1. Dezember 2016
Verdacht auf irreführende Pressebilder im Zuge der Werbe- und PR-Maßnahmen von Energie Steiermark
Entscheidung: kein Verstoß; Appell an beide Seiten sachlich und respektvoll zu kommunizieren
Begründung: Bilder haben in der heutigen Kommunikation große Bedeutung erlangt und entwickeln insbesondere in emotionalen Debatten enorme Kraft. Sie können aber niemals als eindeutige Beweismittel herangezogen werden, da sie oftmals bearbeitet werden oder zumindest bearbeitet werden können und somit kein verbindliches Abbild der Realität sind. Zudem hatten beide Seiten die Gelegenheit, ihre Argumente und ihre Sichtweise auf künftige Szenarien in der Öffentlichkeit darzustellen – in Wort und Bild.

 

Beschwerde vom 1. Dezember 2016
Verdacht auf Verleumdung eines konkurrierenden Präsidentschaftskandidaten durch ein Inserat der FPÖ bzw. des Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer in bz vom 30. November 2016
Entscheidung: nicht zuständig; Verweis an Werberat
Begründung: Das Inserat ist klar als Anzeige erkennbar.

 

Beschwerde vom 29. November 2016
Vorwurf der Irreführung von Medien durch die Irrfahrt einer Pistenraupe als Werbegag
Entscheidung: Rüge
Begründung: siehe PDF
Rüge vom 15. Februar 2017 (.pdf, 236 KB)

 

Beschwerde vom 28. November 2016
Verdacht auf Verhetzung in Zusammenhang mit der Kampagne von Hans-Peter Haselsteiner „Kommt Hofer. Kommt Öxit. Kommt Pleitewelle“
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Bei der Aktion handelt es sich um eine Werbekampagne.

 

Beschwerde vom 25. Oktober 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Werbung von kitzVenture auf money.oe24.at
Entscheidung: Mahnung
Begründung: Die Einschaltung wurde zwar entgegen der Annahme der/des BeschwerdeführerIn sehr wohl vom Online-Medium gekennzeichnet. Die Kennzeichnung wurde aber nach mehreren Werbebannern ganz am Ende des Beitrags sowie so winzig angebracht, dass sie nach Meinung des PR-Ethik-Rats sehr leicht übersehen werden kann – was der/dem BeschwerdeführerIn offensichtlich passiert ist. Damit entspricht die entgeltliche Einschaltung nicht den Anforderungen, die im Kodex „Ethik in der Digitalen Kommunikation“ festgehalten sind. (Der Kodex folgt damit der österreichischen Rechtsprechung, wonach „eine Kennzeichnung in ‚unauffälligem Kleinstdruck‘ nicht ausreicht“, aber auch internationalen Richtlinien wie etwa dem deutschen Presserecht, wo entgeltliche Veröffentlichungen „deutlich mit dem Wort „Anzeige“ zu bezeichnen“ sind.) Der PR-Ethik-Rat ermahnt daher das Medium oe24.at, Einschaltungen in einer Form zu kennzeichnen, die eine Irreführung der LeserInnen im Hinblick auf die Entgeltlichkeit ausschließt. Parallel dazu empfiehlt der PR-Ethik-Rat auch kitzVenture, auf eine unmissverständliche Kennzeichnung der vom Unternehmen beauftragten Schaltungen zu achten.

 

Beschwerde vom 19. September 2016
Verdacht auf bezahlte bzw. professionelle Postings im Auftrag der Pharmaindustrie sowie beleidigende Kommentare im Forum von „derStandard.at“
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Der Verdacht auf bezahlte bzw. professionelle Poster der Pharmaindustrie konnte nach Meinung des PR-Ethik-Rats nicht erhärtet werden. Die angesprochenen User sind in ihren Userprofilen nicht vernetzt und melden sich auch in völlig anderen thematischen Zusammenhängen mit streitbaren Kommentaren zu Wort. Auch spricht gegen eine zielgerichtete, PR-gesteuerte Kommunikation, dass nie konkrete Produkte oder Marken genannt werden.

 

Beschwerde vom 12. September 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung auf oe24.at am 12. September 2016 („Semmering Bergbahnen“)
Entscheidung: Mahnung
Begründung: Der Beitrag ist zwar gekennzeichnet. Die Kennzeichnung ist nach Meinung des PR-Ethik-Rats unzureichend und die Bezeichnung des Beitrags mit „Top-Story“ irreführend. Damit wird der Eindruck erweckt, dass es sich dabei um eine Story, also ein journalistisches Werk, handelt.

 

Beschwerde vom 13. August 2016
Verdacht auf falsche, rassistisch motivierte Schlagzeile in „Kronenzeitung“ vom 12. August 2016 (Beschwerde 4 von insgesamt 4 ähnlich formulierten Beschwerden)
Entscheidung: nicht zuständig; Verweis an Presserat
Begründung: Der mutmaßliche Verstoß betrifft die redaktionelle Berichterstattung des Mediums und fällt damit in den Verantwortlichkeitsbereich des Presserats.

 

Beschwerde vom 13. August 2016
Verdacht auf falsche, rassistisch motivierte Schlagzeile in „Kronenzeitung“ vom 12. August 2016 (Beschwerde 3 von insgesamt 4 ähnlich formulierten Beschwerden)
Entscheidung: nicht zuständig; Verweis an Presserat
Begründung: Der mutmaßliche Verstoß betrifft die redaktionelle Berichterstattung des Mediums und fällt damit in den Verantwortlichkeitsbereich des Presserats.

 

Beschwerde vom 13. August 2016
Verdacht auf falsche, rassistisch motivierte Schlagzeile in „Kronenzeitung“ vom 12. August 2016 (Beschwerde 2 von insgesamt 4 ähnlich formulierten Beschwerden)
Entscheidung: nicht zuständig; Verweis an Presserat
Begründung: Der mutmaßliche Verstoß betrifft die redaktionelle Berichterstattung des Mediums und fällt damit in den Verantwortlichkeitsbereich des Presserats.

 

Beschwerde vom 13. August 2016
Verdacht auf falsche, rassistisch motivierte Schlagzeile in „Kronenzeitung“ vom 12. August 2016 (Beschwerde 1 von insgesamt 4 ähnlich formulierten Beschwerden)
Entscheidung: nicht zuständig; Verweis an Presserat
Begründung: Der mutmaßliche Verstoß betrifft die redaktionelle Berichterstattung des Mediums und fällt damit in den Verantwortlichkeitsbereich des Presserats.

 

Beschwerde vom 14. Juli 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Werbung für ein rezeptpflichtiges Medikament in „heute“ vom 12. Juli 2016 („“Hoffnungsträger Ixekizumab“) – Verstoß gegen Mediengesetz und Arzneimittelgesetz
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Nach Meinung des PR-Ethik-Rats gibt es keine Indizien, die auf ein Koppelungsgeschäft oder eine nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung hindeuten. Vielmehr scheint der Artikel einen Leserservice-orientierten Hintergrund zu haben. Das Arzneimittelgesetz kommt ebenfalls nicht zum Tragen, da kein Hersteller und keine Arzneispezialität, sondern lediglich der Wirkstoffname genannt werden.

 

Beschwerde vom 9. Mai 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung auf kurier.at am 6. Mai 2016 („Ernährungsberater im Schock“)
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Die ursprünglich nicht gekennzeichnete Einschaltung wurde unmittelbar nach Veröffentlichung und ohne Aufforderung korrigiert bzw. gekennzeichnet. Das Medium konnte nach Meinung des PR-Ethik-Rats glaubhaft darstellen, dass es sich um ein Missgeschick handelte.

 

Beschwerde vom 1. Mai 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „MADONNA“ 01/2016 („Beauty-Tipps“)
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Der Artikel ist ausgewogen und lässt mehrere ProponentInnen zu Wort kommen. Die Darstellung von Schönheits-OPs mag diskussionswürdig sein, aber kein Verstoß gegen die PR-Kodizes. Derartige Berichte fallen nach Meinung des PR-Ethik-Rats unter „Service-Journalismus“, da sie einen konkreten Nutzen und eine Marktübersicht für LeserInnen bieten. Wenn es gab, sind sie für den PR-Ethik-Rat nicht erkennbar oder nachweisbar.

 

Beschwerde vom 30. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in Stadtblatt Jänner 2016 („Kijimea – Das Rätsel um häufige Darmbeschwerden“)
Entscheidung: öffentliche Mahnungen
Begründung: siehe PDF
>> Öffentliche Mahnung „RMA“ vom 2. August 2016 (.pdf, 220 KB)
>> Öffentliche Mahnung „Stadtblatt“ vom 2. August 2016 (.pdf, 220 KB)
>> Öffentliche Mahnung „Kijimea“ vom 2. August 2016 (.pdf, 220 KB)

 

Beschwerde vom 30. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „bella“ Nr. 8 vom 17.2.2016 („Redu-Max“)
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Beim betroffenen Medium handelt es sich um ein deutsches Medium, weswegen die Beschwerde in die Zuständigkeit des Deutschen Rats für Public Relations fällt.

 

Beschwerde vom 27. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „Cosmopolitan“ 04/2016 („Smart fortwo“)
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Beim betroffenen Medium handelt es sich um ein deutsches Medium, weswegen die Beschwerde in die Zuständigkeit des Deutschen Rats für Public Relations fällt.

 

Beschwerde vom 22. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „SN100“ am 8. April 2016 („Red Bull“)
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Nachdem in dieser Beilage zahlreiche Beiträge korrekt gekennzeichnet wurden und die aufgezeigten Artikel zum Teil sogar einen verantwortlichen Redakteur aufweisen, ist nach Meinung des PR-Ethik-Rats ein Koppelungsgeschäft nicht nachweisbar.

 

Beschwerde vom 22. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „Jolie“ 04/2016 („L’Oréal“)
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Beim betroffenen Medium handelt es sich um ein deutsches Medium, weswegen die Beschwerde in die Zuständigkeit des Deutschen Rats für Public Relations fällt.

 

Beschwerde vom 22. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft auf „Elle.de“ am 1.4.2016 („Cleansing Balm“)
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Beim betroffenen Medium handelt es sich um ein deutsches Medium, weswegen die Beschwerde in die Zuständigkeit des Deutschen Rats für Public Relations fällt.

 

Beschwerde vom 21. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „Cosmopolitan“ 04/2016 („Rauch Happy Day“)
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Beim betroffenen Medium handelt es sich um ein deutsches Medium, weswegen die Beschwerde in die Zuständigkeit des Deutschen Rats für Public Relations fällt.

 

Beschwerde vom 21. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „Women’s Health“ 04/2016 („Gillette“)
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Beim betroffenen Medium handelt es sich um ein deutsches Medium, weswegen die Beschwerde in die Zuständigkeit des Deutschen Rats für Public Relations fällt.

 

Beschwerde vom 21. April 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung und/oder Koppelungsgeschäft in „WOMAN“ 03/2016 („Römerquelle“)
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Die Informationen über das Produkt wurden 1:1 einer Pressemitteilung entnommen. Das ist nach Meinung des PR-Ethik-Rats als Output von klassischer Produkt-PR zu werten. Ein Koppelungsgeschäft konnte nicht nachgewiesen werden. Im Text über die Schönheits-Operationen sind mehreren ÄrztInnen zu Wort gekommen, was auf redaktionelle Arbeit hindeutet. Auch hier sieht der PR-Ethik-Rat keine eindeutigen Hinweise auf Schleichwerbung oder Koppelungsgeschäfte.

 

Beschwerde vom 18. April 2016
Vorwurf des Einsatzes von sexistischen Fotos in „maxima“ 04/2016 („Bademoden“)
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Ein ethisches Prinzip wie Würde oder Privatheit wurde nach Meinung des PR-Ethik-Rats nicht verletzt, da das Foto offenbar freiwillig und unter korrekten Bedingungen zustande gekommen ist. Das Medium konnte glaubhaft versichern, dass diese Rahmenbedingungen eingehalten wurden.

 

Eigenaktivität des Rates vom 5. April 2016
Verdacht auf nicht korrekte Kennzeichnung entgeltlicher Einschaltungen in „FAZIT“
Entscheidung: Mahnung
Begründung: Die Idee, entgeltliche Einschaltungen mit einem Kreis oder dem Begriff „Promotion“ zu kennzeichnen, ist abzulehnen. Denn dies ist weder rechtlich noch ethisch korrekt. Eine unmissverständliche Kennzeichnung mit den vorgeschriebenen Begriffen „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“ ist wichtig, denn sie verhindert eine Täuschung der LeserInnen und entspricht geltenden rechtlichen Vorschriften gemäß §26 Mediengesetz.

 

Beschwerde vom 29. März 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung auf „1000PS.at“ am 22. März 2016 („Dunlop Reifen“)
Entscheidung: Mahnung
Begründung: Der PR-Ethik-Rat konnte die Argumentation, den Händler derart herauszustreichen, zwar nachvollziehen. Für einen Außenstehenden und insbesondere für eine/n unbedarfte/n LeserIn könnte dennoch der Eindruck eines kommerziellen Hintergrunds entstehen. Zudem vermisst der PR-Ethik-Rat, dass die Finanzierung der Reisekosten durch Dunlop transparent dargestellt ist. Daher mahnt der PR-Ethik-Rat ein, auf derartige Aspekte künftig mehr Bedacht zu legen und empfehlt, Zuzahlungen von Unternehmen offenzulegen.

 

Beschwerde vom 14. März 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung auf der „derStandard.at“ am 11. März 2016 („L’Oreal/Sonnenschutz“)
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Das Medium konnte nachweisen, dass der Bericht auf eine Meldung der Nachrichtenagentur APA zurückgeht, und dies auch durch Nennung der Quelle transparent gemacht wurde.

 

Beschwerde vom 7. März 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung in der „Kronenzeitung“ vom 26. Februar 2016 („Rückenschmerzen“)
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Die Einschaltung ist deutlich sichtbar und rechtlich korrekt mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet.

 

Beschwerde vom 19. Februar 2016
Verdacht auf Koppelungsgeschäfte in der „Kronenzeitung“ vom 17./18. Feburar 2016 („SPÖ“)
Entscheidung: nicht zuständig
Begründung: Die aufgezeigte Problematik ist im Bereich der Medienethik angesiedelt und fällt damit in die Zuständigkeit des Presserats, welcher sich mit dem Fall befasst.

 

Beschwerde vom 17. Februar 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete entgeltliche Einschaltung in der „Tiroler Tageszeitung“ vom 10. Februar 2016
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Der Artikel erweckt nach Meinung des PR-Ethik-Rats weder in der Tonalität noch in der Aufmachung den Anschein eines bezahlten Berichts. Das Medium hat auf Nachfrage den Autor genannt und die Recherche und Gegenrecherche nachvollziehbar geschildert. Die Gegenseite kommt zu Wort und wird ordnungsgemäß zitiert. Somit erscheint die Aussage, dass der Artikel keineswegs finanziert ist, glaubhaft.

 

Beschwerde vom 4. Jänner 2016
Verdacht auf nicht gekennzeichnete Werbung auf „derStandard.at/RONDO“ vom 4. Jänner 2016
Entscheidung: kein Verstoß
Begründung: Der Bericht ist nach Meinung des PR-Ethik-Rats keine versteckte entgeltliche Einschaltung, sondern ein branchenüblicher Produkttest. Durch die kritisch-ironische Formulierung und die Nennung vieler Produkte und sogar Naturheilmittel ist der Test klar als redaktioneller Bericht zu erkennen und nicht dazu geeignet, für ein oder mehrere Produkte Werbung zu machen.